Lagotto Romagnolo

 

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Vorbereitung zur USA-Reise:

Die Vorbereitung fing eigentlich schon kurz nach der Geburt an. So konnte ich meinen Kennel bereits beim Züchter kennenlernen. Frau Obi legte auch grossen Wert aufs Autofahren. Als Welpen besuchte ich mehrmals den Flughafen. Nach dem Welpenfutter wechselten meine Leute mein Futter und wählten ein amerikanisches Produkt. Es hiess aber aufgepasst, einige Produkte werden trotzdem in Europa hergestellt. So müsse ich keine Futterumstellung erleben, meinten sie. Dazu kommt, dass in USA überhaupt kein Futter eingeführt werden darf. (Von was soll Hund denn leben?) 2 Monate vor dem Abflug nahm meine Chefin eine CD auf mit Fluggeräuschen (wartende Flugzeuge, rollende Flugzeuge, startende Flugzeuge und zuguterletzt Fluglärm während dem Flug). Gingen nun meine Leute aus dem Haus hatte ich ca. eine Stunde Flugsound vor mir. Doch immer kamen sie wieder zurück und spielten mit mir. So schlimm können diese Geräusche also nicht sein. 6 Wochen vor dem grossen Tag besuchten wir unseren Tierarzt und besprachen alle Impfungen. Tollwutimpfung hatte ich ja sowieso, so kamen noch Borreliose und Piroplasmose dazu. Die übertragenden Zecken sind an der Ostküste der USA in vielen Waldgebieten stark vertreten. Ein Woche vor Abflug wurden speziell für mich Bachblüten Notfalltropfen + andere Bachblüten gemischt. Andere Beruhigungsmittel brauchte ich nicht. Damit alle Leute wissen, wer ich bin, sind auf dem Kennel zwei Fotos von mir mit meinem Namen aufgeklebt. So wissen alle Leute, wie sie mich anreden sollen.

Wir reisen am Mittwoch, 28. August 2002, nach USA, Boston soll der Zielflughafen heissen. Dienstag bekommen ich um 1500 Uhr meine letzte Mahlzeit. Am Mittwoch Morgen ist nichts so wie es sein sollte. Meine beiden Meister rennen wie wild durch die Wohnung. Immer sind sie der Meinung, dass sie noch etwas vergessen hätten. Doch dann fährt ein Auto vor und los gehts. Alle Hektik war vergessen. Am Flughafen Zürich gehen wir nochmals Spazieren. Ich soll nun für die nächsten 10 Stunden alleine sein. Was das wohl heissen soll? Ich werde in meine Kiste gesetzt und bekomme einen Behälter mit Eiswürfel. Warum denn nur kein Wasser? Auf einem Gepäckwagen geht's los. Wo komme ich wohl hin? Eine Stunde später werde ich im Bauch eines grossen Flugzeuges gesetzt. Mit der Swiss fliegen wir über den Atlantik. Oh, die Eiswürrfel werden ja doch zu Wasser, toll! Die Fluggeräusche kenne ich ja schon. Musste ich mir doch diesen Lärm immer wieder zu Hause anhören.

Nach einem ruhigen Flug nach ca. 10 Std wurde ich  beim Gepäckband abgeholt. Bis zur hautnahen Begrüssung musste ich aber noch warten.  Meinen Kennel durfte ich erst ausserhalb des Flughafengebäudes verlassen. Durch den Zoll kamen wir recht schnell. Das Gesundheitszeugnis, ausgestellt von meinem Tierarzt, wurde vom Zollbeamten durchgelesen. Hundefutter darf keines eingeführt werden! Zum Glück bekam ich bereits in der Schweiz amerikanisches Futter.  So war der Zollbeamte mit unserem Musterpäckli zufrieden.
Weiter gings, nach der grossen Begrüssung, zur Autovermietung. Ich habe übrigens meine Box sauber gehalten, sehr zur Freude meiner Meister. Mein Geschäft musste ich erst viel später verrichten. Meine Meister mieteten einen Chevrolet. Dort konnten sie ihre drei Koffer, 2 Handgepäcke und den Kennel gut unterbringen.

Auf dem ersten Rastplatz wurde gespielt und spaziert. So hatte ich den langen Flug schnell vergessen.

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Portrait     USA2003     USA2004

Ritter Werner und Beatrice
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Stand: 17. May 2007