Lagotto Romagnolo

 

 

Grän im Tannheimertal 2002

Lagottoclub Zuechter Story Landschaften Kunst
Portrait Ausfluege Freunde Kaernten 2003
Links Gaestebuch USA2002 USA2003 USA2004
    Briefkasten    
         
Der erste Reisebericht über Oesterrich.

Als es bei uns keinen Schnee mehr hatte, in dem man so schön spielen konnte, fuhren meine Meistersleute mit mir weit fort. Ich habe aber die 5 Stunden Autofahrt in meiner Höhle (Kennel)  zwischen viel anderm Gepäck gut überstanden. Es war mir nie langweilig, ich musste nur zweimal draussen spazieren um meine Bedürnisse zu verrichten, den Rest habe ich geschlafen. Meine Leute haben mir vorher erklärt, wir würden in ein Hotel in die Ferien fahren, damit ich mich auch an andere Leute und eine andere Umgebung gewöhne. Bei der Ankunft im Wellnes-Hotel Engel in Grän kamen mir sofort vertraute Gerüche entgegen. Während meine Leute das Gepäck aus dem Auto nahmen, wurde ich von "Chef" persönlich begrüsst. Der Chef war einiges grösser wie ich, roch aber gut und er hat mir erklärt, wie es im Hotel zu- und hergeht. Meine Leute sagten, der "Chef" sei ein Schäferhund und er gehöre zum Hotel. Wir sind die ganze Woche gut miteinander ausgekommen.

Am ersten Tag habe ich unsere neue Höhle verteidigt und gebellt, wenn auf dem Gang draussen jemand vorbeikam. Meine Leute haben mir gesagt, ich dürfe dies nicht machen, weil wir sonst nicht mehr hier bleiben können. Das habe ich sofort begriffen, ich wollte ja noch mit "Chef" spielen können. Ich bin auch immer ganz ruhig im Zimmer geblieben, wenn meine Leute zu den Futternäpfen gingen.

Bei der Ankunft haben meine Leute an der Rezeption farbige Karten bekommen. Mit diesen wollen sie am Mittwoch den ganzen Abend fort gehen und mich alleine lassen. Sie haben etwas von einem Musical und König Ludwig gesagt, ich weiss nicht was sie damit meinten.

"Das Musical war übrigens sehr toll. Ich sah noch nie so ein gutes Bühnenbild." Beatrice Ritter

Weil ich aber nicht einen ganzen Abend alleine sein wollte, habe ich am Montag während einer Wanderung alle meine Künste im Schnee vorgeführt. Die andern Leute haben viel gelacht, wenn ich den Ball zuerst im Schnee eingegraben habe, bevor ich ihn meiner Meisterin zurückbrachte. Zwei Frauen habe ich speziell lieb angesehen und mich von ihnen auch streicheln lassen. Diese habe ich mir ausgesucht, damit ich am Mittwoch nicht alleine sein muss. Sie sind mit mir zweimal spazieren gegangen und ich habe mir viel Mühe gegeben, um ihnen eine Freude zu machen. Als sie mich beim zweiten Mal in mein Zimmer brachten, bin ich vor die Türe gesessen und habe sie erst hinausgelassen, nachdem sie mit mir noch ganz lang gespielt hatten.

Mein Meister ist mit seinem "Mistral", so heisst das gelbe Tuch mit dem er in die Luft geht, in der Nähe eines grossen Schlosses fliegen gegangen. Meine Meisterin und ich haben Füssen angeschaut. Immer wenn meine Meisterin die Welt durch einen Kasten angeschaut hat, habe ich ganz brav neben ihr gewartet. Nachher sind wir zum Meister gefahren, der mit vielen andern farbigen Tüchern von einem Berg zu uns herunterkam.

Einmal sind wir bei schönen Wetter ganz weit gelaufen. Meine Meister wollten nicht mehr zurück ins Hotel laufen, ich glaube die sind schneller müde wie ich. Wir haben auf einem Platz auf ein grosses Auto gewartet, in dem viele andere Leute sassen. Meine Meistersleute waren sehr müde. Ich bin viel schneller im Auto gewesen wie die beiden und habe mir einen Sitz zum Liegen ausgesucht, bis sie endlich auch kamen.

Tannheimertal 2003

Ritter Werner und Beatrice
Copyright © 2002 mailadmin@lagotto-swiss.ch   Alle Rechte vorbehalten.
Stand: 27. April 2004